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2008thumbLHC-7

Fortbildung am LHC Teilchenbeschleuniger in Genf

27 km lang, 2 Kelvin kalt, Protonen mit fast Lichtgeschwindigkeit, kathedralengroße Experimentierhallen in 100m Tiefe, Computer mit bisher unerreichter Rechenkraft und 10.000 Forscher und Ingenieure. Dies sind nur einige der spektakulären Daten des Large Hadron Collider (LHC), dem mit Abstand größten Teilchenbeschleuniger am Cern in der Nähe von Genf.

Einige tausend Physiker und Ingenieure arbeiten an dem großen Ziel, dem Wissen über den Aufbau der Welt im Kleinsten und im Größten ein wenig näher zu kommen.
Dabei werden Bedingungen geschaffen, wie sie kurz nach dem Urknall geherrscht haben.
Von den Experimenten am LHC werden neue grundlegende physikalische Entdeckungen erwartet, die das Verständnis von Materie, Energie und ihren Wechselwirkungen erweitern – vor allem die Entdeckung des noch hypothetischen Higgs-Teilchen, der supersymmetrischen Teilchen, die möglicherweise die dunkle Materie im Universum erklären könnten.
Ebenso sind Anzeichen für höhere Raumdimensionen denkbar. Und womöglich bekommen die Physiker eine Antwort auf die Frage, warum kurz nach dem Urknall sich die Materie nicht mit der ebenso entstandenen Antimaterie komplett in Strahlung umgewandelt hat. Es blieb ja ein wenig Materie übrig, aus der wir ja selbst bestehen und uns jetzt genau darüber Gedanken machen.
Diesen und weiteren Fragen konnte ein Lehrer des Technischen Gymnasiums  Völklingen in einer einwöchigen CERN-Fortbildung vor Ort ein wenig nachgehen, nicht zuletzt um den Schülern des Technischen Gymnasiums die Attraktivität eines späteren Physik-Studiums zu nahe zu legen.


Hier einige Eindrücke von der Fortbildung (Fotos: Copyright Cern):

LHC-2

Zwanzig unerschrockene Physiklehrer


LHC-1

Schematische Darstellung des LHC-Beschleunigers und den vier Experimenten ALICE, ATLAS, CMS und LHCb.


LHC-3

Cern von oben


LHC-4

Die Beschleuniger am Cern


LHC-5

Abhängigkeit der Protonenenergie von deren Geschwindigkeit


LHC-6

Testanlage der Dipolmagnete


LHC-7

Stahljoch des CMS-Detektor (11.000 Tonnen, mehr Stahl als im Eiffelturm)


LHC-8

CMS - Detektor


LHC-10

Schema des Atlas - Detektors


LHC-11

Atlas - Detektor


LHC-12
Und ganz nebenbei wurde 1990 am CERN ....


LHC-13

... an diesem Rechner das World Wide Web erfunden.


LHC-14

Diese Leute legten von ca. 80 Jahren die Grundlagen.


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